Heilpraktikerin Antje Streifler - Berlin Mitte
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Efeu

In der Chinesischen Merdizin wird Efeu außerdem eingesetzt, um das Wei-Qi (Abwehrkräfte) zu stärken und pathologische Hitze in der Lunge zu kühlen.

 

Efeu

HEDERA HELIX
Pflanzenfamilie: Araliengewächse : ARIALIACEAE

Volksnamen:
Eppich
englischer Name: ivy

Verwendete Pflanzenteile:
Efeublätter - Folia Hedera Helicis

Botanik

Der gemeine Efeu ist eine immergrüne, mehrjährige Pflanze, die durch Haftwurzeln in der Lage ist, an Bäumen und Mauern emporzuranken; dabei holt sie sich -im Gegensatz zur Mistel z.B., mit ihren Saugwurzeln- keine Nahrung aus den Bäumen. Der Gemeine Efeu ist der einzige einheimische Wurzelkletterer in Mitteleuropa. Dort, wo keine Dachrinnen oder andere Klimmstützen vorhanden sind, breitet sich der Efeu flächendeckend über den Boden aus. Efeu kann ein Höchstalter von 450 Jahren erreichen. Die Pflanze  stammt aus den tropischen Wäldern einer Zeit, deren Klima wesentlich wärmer war als das heutige. Die Träufelspitzen ihrer Blätter, die das Wasser rasch ableiten erinnern noch daran. Zu Beginn dieser Periode lösten Säugetiere die Reptilien als dominante Tiergruppe ab und die frühesten erkennbaren Vorfahren des Menschen entwickelten sich.

Der Efeu kann in einer Pflanze unterschiedliche Sprossarten und Blätter hervorbringen. Dies ist vor allem bei älteren Pflanzen sehr deutlich. Ab dem 20. Jahr treten meist die ersten blühenden Sprosse auf.
Die unscheinbaren Blüten stehen in halbkugeligen Dolden, sind grünlich-gelb und erscheinen in den Monaten September bis Oktober. Mit dieser späten Blütezeit ist der Efeu eine Besonderheit innerhalb der mitteleuropäischen Flora mit ihren hauptsächlich in den Frühjahrs- und Sommermonaten blühenden Pflanzen. Die Blüten bilden erbsengroße Früchte aus, die zwischen Februar und April reifen.


Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl
Flavonoide                   
Glycoside   
Kaffeesäurederivate
Mineralien                u.a. Jod
Organische Säuren
Polyine                     Falcarinol
Saponine                 Triterpensaponine mit
Hederasaponin C    

Wirkungen

schleimlösend
entkrampfend
expektorierend   

Nebenwirkungen

Reizerscheinungen im Magen-Darm-Bereich
bei äußerlicher Anwendung oft hautreizend

Anwendung

- Akute und chronische Entzündungen der Atemwege mit gelb-grünem Auswurf
- Sinusitis mit zähem, gelbem Schleim
- Asthma bronchiale mit viel Schleimproduktion
- Husten, Erkältungen
äußerlich:
- Rheuma
- Cellulite

Chinesische Medizin

In der Chinesischen Merdizin wird Efeu außerdem eingesetzt, um das Wei-Qi (Abwehrkräfte) zu stärken und pathologische Hitze in der Lunge zu kühlen.

Psychische Korrespondenz

Efeu ist vor allem bei Menschen mit Schwäche des Lungen-Qi einzusetzen, die sowohl physisch als auch psychisch Wehrlosigkeit und Erschöpfung aufweisen, die eine „Kletterhilfe“ brauchen, um dem Leben in all seinen negativen Angriffen begegnen zu können.

Ernte und Aufbereitung

Die Ernte von Efeublättern ist eigentlich zu jeder Zeit möglich, doch sind sie im Herbst, noch vor der Blütezeit am gehaltreichsten. Die Blätter müssen schonend an der Luft getrocknet werden.
Da Efeu leicht überdosiert werden kann, empfiehlt es sich, diese Pflanze nur in Kombination mit anderen Teedrogen als Teemischung einzunehmen.
Die Beeren sind giftig und dürfen gar nicht verwendet werden.
Im Handel sind viele Fertigpräparate mit Efeu erhältlich.

Letztes Update 16.05.2012 | Copyrightę Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Efeu