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Effloreszenzen

Macula, Papel, Plaque, Nodus, Vesicula, Bulla, Pustula und Urtica zählen zu den Primäreffloreszenzen der Haut

Definition:
Effloreszenzen sind Hauterscheinungen, die das Grundelement einer pathologischen Hautveränderung darstellen.

Einteilung:
Anhand des zeitlichen Auftretens lassen sich Primär-Effloreszenzen von Sekundär-Effloreszenzen unterscheiden.
Zu den Primäreffloreszenzen gehören:
- Macula (Fleck): ist nicht erhaben, unterscheidet sich aber farblich von der umliegenden
            Haut
- Papel (Knötchen): ist kleiner als 5mm, betrifft eine oder mehrere Hautschichten, d.h. sie
            kann sowohl epidermal als auch dermal auftreten. z.B. verrucae vulgaris
- Plaque: erhabene Primäreffloreszenz mit flacher, breiter Ausdehnung
            wenn sie aus konfluierenden Papeln entsteht kann sie auch als   
            Sekundäreffloreszenz  betrachtet werden z.B. Schuppenflechte
- Nodulus (Knötchen): mit einem Durchmesser von 5-10mm
- Nodus: meist erhaben, 5-10mm groß, manchmal auch unter dem Hautniveau
             z.B. kutanes T-Zell-Lymphom
- Vesicula (Bläschen): ist kleiner als 5mm, flüssig gefüllt
- Bulla (Blase): größer als 5mm, flüssig gefüllt, oft mehrkämmerig
- Pustula: eitrig gefüllte Vesicula oder Bulla
- Urtica: intracutanes Ödem durch Histaminausschüttung

Sekundäreffloreszenzen:
Sekundäreffloreszenzen entwickeln sich im Verlauf der Dermatose auf bereits bestehenden Primäreffloreszenzen.
Dazu gehören:
- Squama: leicht lösliche Hornplättchen oder Gruppen von Hornplättchen mit einer
              sichtbaren Ansammlung von Corneozyten. Diese kann fein- mittel- oder
              groblamellär sein.
- Crusta: mit körpereigner, eingetrockneter Flüssigkeit (z.B. Erythrozyten) durchsetzte
              Schuppen
- Erosion: Hautdefekt innerhalb der Epidermis
- Exkoriation: Abschürfung bzw. Kratzeffekt, durch den die Papillenspitzen (stratum
              papillare) der Lederhaut mit eröffnet werden
- Ulcus: bis in die Leder- oder Unterhaut hineinreichender Gewebsdefekt mit schlechter 
              Heilungstendenz
- Cicatrix (Narbe): Ersatz hochwertigen Gewebes durch minderwertiges Stützgewebe
- Rhagade: schmale, spaltförmige Durchtrennung aller Schichten der Epidermis
- Atrophie: Schwund von Haut und Hautanhangsgebilden
- Lichenifikation: Verdickung der Haut bei chronischen Hauterkrankungen

Neben der Bestimmung der Effloreszenz ist immer auch die lokale Verteilung am Körper, das zeitliche Auftreten und ggf. begleitende Symptome wichtig für eine Diagnostik.


Titel: Effloreszenzen Effloreszenzen
Begriff(e): Effloreszenzen Effloreszenzen
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Letztes Update 10.07.2013 | Copyrightę Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Effloreszenzen