Heilpraktikerin Antje Streifler - Berlin Mitte
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Erschöpfung

Die Chinesische Medizin unterscheidet bei Burnout oder Erschöpfungs-Syndromen verschiedene zugrundeliegende Muster

chinesische-medizin

Von einem Erschöpfungssyndrom spricht man, wenn die Müdigkeit chronisch wird und der Organismus sich nicht mehr durch die üblichen Ruhephasen erholt.

Die Chinesische Medizin unterscheidet dabei vorab zwischen stagnationsbedingten Symptomen und wirklichen Leere-Mustern. Im Falle der echten Erschöpfung sind die Speicher so leer, dass es einer langen Erholungsphase bedarf, um diese wieder zu regenerieren. Zum Beispiel beim klassischen Burnout-syndrom, wenn Menschen mit vollem Einsatz über längere Zeit einfach über Ihre Grenzen hinaus sich engagiert haben bis Ihre Kompensationsmechanismen ausgereizt sind.

Von dieser echten Energieleere abzugrenzen ist die Stagnation; wenn eine Stagnation vorliegt, tritt die Müdigkeit und Handlungsunfähigkeit auf, weil das Qi blockiert ist. Das heisst die vorhandene Energie kann aus verschiedenen Gründen nicht fließen Z.B. weil das, was jemand zu tun versucht eigentlich gegen seinen inneren Willen geht.

Einteilung nach den 5 Elementen:

Die Chinesische Medizin beschreibt entsprechend den fünf Elementen 5 verschiedene „Erschöpfungs-Typen“. Dabei wird ein Mensch in der Regel mehrere Aspekte bzw. Elemente in sich vereinen.

Der "Holz-Typ" ist sehr strebsam und ehrgeizig. Er oder Sie ist selbst sehr schnell aber neigt sehr zur Ungeduld und ist oft genervt, wenn andere zu langsam sind. Sein Maßstab ist nicht der Durchschnitt sondern die Spitze. Daher wird sein Leistungsdruck durch ein leistungsorientiertes Umfeld verschärft. Erschöpfung führt hier oft zu Nervenzusammenbrüchen oder Wutausbrüchen. Wenn die Agression unterdrückt wird kommt es zu Depressionen.

Der "Feuer-Typ" brennt für seine Sache und nimmt die Arbeit gar nicht als solche wahr, da er so in ihr aufgeht. Wenn Begeisterung und Hingabe an die Sache ihm zu sehr an die Substanz gehen wird er hektisch und fast manisch. In extremen Fällen des Burnouts kann es hier zu manischer Depression mit Suizidgefahr kommen.

Die Erde-Vertreterin übernimmt für Alles und jeden die Verantwortung, kümmert sich, sorgt sich, denkt für alle mit und vergisst dabei meist sich selbst. In die zugrundeliegende Liebe und das Pflichtgefühl mischt sich dabei oft eine Opferhaltung. Zwar gibt es auch Männer, die sich in der Sorge um andere erschöpfen, aber dieser Typ betrifft meistens Frauen.

Das Metallelement wird mit Perfektionismus assoziiert. Die Ansprüche an das Leben und sich selbst sind dabei so hoch, dass es fast nicht möglich ist Ihnen gerecht zu werden. Dadurch entsteht so viel Stress, dass in der Folge häufig eine Depression entsteht.

Der Wasser-Typ hat einen sehr starken Willen, ist zielorientiert und erschöpft sich oft durch unbewusste Ängste. Zum Beispiel können latente Existenzängste dazu führen, dass der ohnehin starke Antrieb des Wasser-Typs noch gesteigert wird. Die Erschöpfung äußert sich dann in Müdigkeit, einem verlangsamten Stoffwechsel, Neigung zu Unsicherheit und Depressionen und einem chronischen Kältegefühl. Nach einer stärkenden Behandlung besteht hier immer die Gefahr, dass die "gewonnene" Energie sofort wieder in Arbeit investiert wird.

Symptome:

Ein Erschöpfungssyndrom äußert sich sowohl in psychischen Symptomen wie z.B. chronischer Müdigkeit, dem Gefühl "ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr", emotionaler Labilität und Stimmungsschwankungen, Apathie und Konzentrationsstörungen als auch in funktionellen Leiden wie Schlafstörungen, Reizdarmsyndrom, der Unfähigkeit sich zu bewegen, Infektanfälligkeit, Rückenschmerzen, Magenbeschwerden etc.. In schweren Fällen bzw. bei langanhaltender Belastung kann es auch zu substanziellen somatischen Störungen kommen.

Differentialdiagnose:

Ursache einer anhaltenden Erschöpfung können natürlich auch organische Erkrankungen, Fehlernährung, Medikamente, Krebsleiden u.a. sein.

Eine gründliche diagnostische Abklärung ist daher unbedingt erforderlich.

Behandlungsmöglichkeiten:

Die Behandlung eines Erschöpfungssyndroms mit den Methoden der Chinesischen Medizin ist abhängig von der Art der Erschöpfung.

Eine „Kurskorrektur“ und Veränderung schädigender Verhaltensmuster ist für einen langfristigen Erfolg unerlässlich.

Dabei können Akupunktur, Ernährungs- und Ordnungstherapie, Homöopathie und Heilpflanzen diesen Prozess unterstützen und das Auffüllen der Reserven beschleunigen.

 

Letztes Update 22.03.2012 | Copyright© Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Erschöpfung