Heilpraktikerin Antje Streifler - Berlin Mitte
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Gastritis

naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten bei Gastritis

Definition:
Gastritis bezeichnet eine Entzündung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch auftreten kann. Dadurch können sich leichtere Gewebsveränderungen der Magenschleimhaut entwickeln bis hin zu Magengeschwüren.


Ausgehend von der jeweiligen Ursache unterscheidet man vor allem drei Typen der Gastritis:
Die Typ-A-Gastritis ist autoimmun vermittelt und zeigt verschiedene Assoziationen zu anderen Autoimmunerkrankungen.
Die Typ-B-Gastritis entsteht aufgrund eines bakteriellen Übergewichts von Helicobacter pylori im Magen und kann antibiotisch behandelt werden.
Die Typ-C-Gastritis ist chemisch bedingt durch zu viele Noxen (Medikamente, Kaffee, rauchen etc.).
Daneben gibt es noch weitere, seltenere Unterformen.

In der Naturheilkunde werden zwei verschiedene Erscheinungsformen der Magenbschwerden beschrieben:
Die Hyperazide Gastritis geht mit einer Übersäuerung des Magens einher und führt zur klassischen Magenschleimhautentzündung (s.u.). Aber auch ein Mangel an Magensäften führt zu Beschwerden. In solchen Fällen kann eine Kamillentee dann zu Übelkeit führen und ausgerechnet Kaffee lindert dann "erstaunlicherweise" die Beschwerden.

Pathogenese:
Die hyperazide Gastritis wird verursacht durch ein Ungleichgewicht von schleimhaut-schützenden und schleimhautschädigenden Faktoren.
Zu den schleimhautschützenden Faktoren gehören eine gute Durchblutung der Magenschleimhaut, eine funktionierende Regeneration der Schleimhaut selbst und Bicarbonat, welches bei der Bildung der Magensäure entsteht und sich in der Magenschleimhaut anreichert.
Schleimhautschädigende Faktoren sind Kaffee, Alkohol, Zigaretten, verschiedene Medikamente (ASS, nicht-steroidale Antirheumatika, Cortison), zu enge Kleidung, die die Durchblutung stört und eine unausgewogene Ernährung. Auch autoimmune Prozesse können zu einer Gastritis führen.

Symptome:

Sodbrennen und Magenschmerzen sind die Leitsymptome der Gastritis. Wenn die Schleimhautschädigung über lange Zeit besteht, kann es auch zu Symptomen einer perniziösen Anämie kommen.

Behandlung:

Zu den wichtigsten Behandlungsansätzen bei bestehender Gastritis gehören neben der Ordnungstherapie (Druck reduzieren, in Ruhe essen etc.) die Ernährungstherapie und die Phytotherapie. Bei positivem Helicobacter Pylori Befund kann ggf. eine Antibiotikatherapie rasche Besserung bewirken. In leichteren Fällen hat auch die Kamille eine gute Wirksamkeit gegen die Bakterien.
Langfristig lässt sich die Magendurchblutung und Säureproduktion und somit auch die Magenschleimhaut mit Akupunktur wieder in Balance bringen.

Letztes Update 11.10.2017 | Copyrightę Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Gastritis