Heilpraktikerin Antje Streifler - Berlin Mitte
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Hyperhidrose

Hyperhidrosis bezeichnet eine generalisierte oder lokale gesteigerte Schweissproduktion

 

Hyperhidrose

Synonym:

Hyperhidrosis, übermäßiges Schwitzen, Schweißhände etc.

Definition:

Hyperhidrosis bezeichnet eine generalisierte oder lokale gesteigerte Schweissproduktion, die meist anfallsartig auftritt und von den Betroffenen als höchst unangenehm erlebt wird.

Vorkommen:

ca. 1-2 % der Bevölkerung in Deutschland sind hiervon betroffen

Ursachen:

Die Schweißsekretion wird durch den Sympathikus über muskarinerge Acetylcholinrezeptoren stimuliert.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Schweißdrüsen:
die ekkrinen Schweißdrüsen haben vor allem eine Funktion in der Thermoregulation und sind aktiv bei zuviel innerer Hitze.
Im Gegensatz dazu entsprechen die apokrinen Schweißdrüsen eher Duftdrüsen und reagieren über das limbische System vor allem auf Stress und emotionale Reize.

Grundsätzlich können verschiedene Ursachen einer gesteigerten Schweißproduktion zugrundeliegen.

Bei einer primären Hyperhidrose geht man von einer Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems aus, die dazu führt, dass der Sympathikus überaktiv ist. Diese Form der Hyperhidrose trägt häufig eine genetische Komponente.

Bei einer sekundären Hyperhidrose kommen verschiedene Grunderkrankungen in Betracht;

häufige Gründe sind:
- Klimakterium
- Schilddrüsenüberfunktion
- andere endokrinologische Störungen
- Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. durch Hormonpräparate, Cortison, ASS etc.)
- Kreislaufstörungen
- chronische Infekte
- Adipositas
- neurologische Störungen durch Schädigungen von Nerven
- psychische bzw. psychiatrische Leiden

bei übermäßigem Nachtschweiß sollten als Ursache schwere Krankheiten wie z. B. Lymphome, Kollagenosen oder Tuberkulose ausgeschlossen werden

Symptome:

Das Schwitzen kann generalisiert am gesamten Körper auftreten oder sich auf bestimmte Bereiche beschränken. Vor allem Handflächen, Fußsohlen, die Achselhöhlen und der Kopf sind bei lokal begrenzter Hyperhidrosis häufig betroffen.

Auslöser sind neben einer erhöhten Umgebungstemperatur vor allem Stress, Nervosität und geringste körperliche Anstrengung.

Chinesische Medizin:

In der Chinesischen Medizin ist der Schweiß und die Art des Schwitzens ein wichtiges diagnostisches Kriterium, welches Hinweise auf die Konstitution gibt.

Bei vermehrtem Schwitzen wird zuerst zwischen nächtlichem Schwitzen und Schwitzen am Tage unterschieden. Das nächtliche Schwitzen ist meistens assoziiert mit einer Schwäche des Yin im Nierenfunktionskreis wohingegen das Schwitzen am Tage auf eine Störung im Yang hinweist.
Wenn es durch die geringste Anstrengung ausgelöst wird, ist das ein Zeichen von Qi-Mangel; Kalter Schweiss tritt vor allem bei einem Zusammenbruch des Yang auf, heißer Schweiß mit Durst auf kalte Getränke ist eher ein Symptom der sogenannten "Fülle-Hitze".

Häufig liegt eine Fülle im  Funktionskreis des Herzens in Kombination mit einer Leere des Nieren-Yin vor.
Außerdem spielt die Lunge eine wichtige Rolle, da sie das Öffnen und Schließen der Poren reguliert.

Weiterhin ist für die Diagnose von Bedeutung, an welchen Stellen der Schweiss auftritt, ob er sich warm oder kalt anfühlt, ob er riecht u.a..

Behandlungsmöglichkeiten:

Sekundäre Hyperhidrose wird natürlich behandelt, indem man die entsprechende Grunderkrankung behandelt.

Die primäre Hyperhidrose lässt sich je nach Schweregrad und zugrundeliegendem Krankheitsmuster durch Phytotherapie, Diätetik und Akupunktur bzw. Ohrakupunktur reduzieren bzw. ausgleichen.

Iontophoresebäder, Botox-injektionen oder eine operative Entfernung der Schweissdrüsen sind Behandlungsmöglichkeiten, die wir in unserer Praxis nicht anbieten bzw. durchführen.

Letztes Update 25.10.2011 | Copyrightę Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Hyperhidrose