Heilpraktikerin Antje Streifler - Berlin Mitte
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Schlafstörungen

Durch einen gestörten Schlaf kommt es zu vielfältigen Folgesymptomen wie Konzentrationsschwäche, Müdigkeit am Tage, Sekundenschlaf, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Muskelverspannungen und -Krämpfe, Zyklusstörungen und Fruchtbarkeitsprobleme, Verdauungstörungen etc..

 

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Definition

Je nach Ausprägung werden über 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen unterschieden.
Zu den Schlafstörungen zählen Hypersomnien (übermäßiges Schlafen), Parasomnien (z.B. Schlafwandeln oder Alpträume) und Hyposomnien bzw. Insomnien.
Im Falle der Hyposomnien (zuwenig Schlaf) bzw. Insomnien (Schlaflosigkeit) ist die Gesamtschlafzeit in der Regel verkürzt, häufig ist der Schlaf nicht erholsam.

Störungen des Schlafes sind heute sehr verbreitet. Vor allem die sogenannten Hyposomnien machen vielen Menschen zu schaffen. Je nach Studie sind 20-50 % der Bevölkerung davon betroffen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer und ältere Menschen sind häufiger betroffen als Jüngere.
Als therapiebedürftig gelten Schlafstörungen jedoch nur, wenn sie längere Zeit (mehr als 3 Wochen) anhalten.

Ursachen

Die Ursachen von Schlafstörungen sind sehr vielfältig. Das Nervensystem, das Hormonsystem und das Immunsystem spielen hier eine Rolle. Zu den wichtigsten Faktoren gehören:
- Stress, Ärger oder Sorgen
- Koffein, Alkohol und manche Medikamente
- hormonelle Veränderungen z.B. im Klimakterium
- Depressionen
- Schichtarbeit oder kleine Kinder, die nicht durchschlafen.

Aus Sicht der Chinesischen Medizin ist guter Schlaf eine Voraussetzung für das Gleichgewicht von Yin und Yang. Umgekehrt beeinflussen Yin und Yang auch unser Schalfverhalten.
Wenn wir es schaffen Yin und Yang im Einklang zu halten, dann ist unser Schlaf tief, erholsam und friedlich und wir sind am Tage ausgeruht, wach und aktiv.
Hyposomnien entsprechen meistens einem relativen Mangel an Yin. Das Yang ist dann also im Übergewicht. Dabei macht es einen Unterschied, ob das Yin abgesunken ist oder ob das Yang gestiegen ist.
Im Falle eines Yang-Überschusses ist man hellwach bis aufgedreht, die Gedanken kreisen und eine körperliche Unruhe tritt auf. Verstärkt wird diese Symptomatik durch zuviel Bildschirmarbeit oder Fernsehen, kaltes Licht am Abend, Kaffee und Dauerstress.
Bei einem Yin-Mangel hingegen ist man totmüde, alle und trotzdem schlaflos. Diese Form ist mit echter Erschöpfung und häufig einem Mangel an Geborgenheit verbunden und tritt auch als Folgeerscheinung des Yang-Übermaßes auf.
Wenn die Schlafstörungen regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit auftreten gilt dies im Sinne der Organuhr als Hinweis auf eine Störung im entsprechenden Funktionskreis.
Wenn ein Funktionskreis ohnehin schon zu voll ist, wird sich dieses Ungleichgewicht in den Stunden seiner Hoch-Phase besonders deutlich zeigen. Wenn ein Funktionskreis geschwächt ist, wird diese Schwäche in der Tief-Phase des entsprechenden Funktionskreises deutlicher.
Störungen, die regelmäßig zu bestimmten Zeiten auftreten haben also oft einen Bezug zu den Funktionskreisen, die in diesen Phasen ihre Hoch- bzw. Tief-Phase haben.
Wer also immer zwischen 3 und 5 Uhr erwacht hat nach der Organuhr also entweder eine Schwäche im Funktionskreis Blase oder eine Stagnation im Funktionskreis Lunge. Während ersteres häufig mit Erschöpfung einhergeht, steht letzteres eher mit unverarbeiteter Trauer im Zusammenhang.
Diese Zuordnung nach der Organuhr lässt sich auf jede Zeit anwenden, wenn die Störungen regelmäßig zu bestimmten Zeiten auftreten.
Bei Einschlafstörungen handelt es sich demnach oft um eine Schwäche des Funktionskreises Milz-Pankreas oder um eine Fülle im Funktionskreis des dreifachen Erwärmers. Bei Durchschlafstörungen zwischen 1 und 3 Uhr kann es sich um eine Schwäche im Funktionskreis Dünndarm oder um eine Fülle im Funktionskreis Leber handeln usw..

Symptome

Durch einen gestörten Schlaf kommt es zu vielfältigen Folgesymptomen. Gedanken und Gefühle können nicht mehr normal in der REM-Phase verarbeitet werden. Die mangelnde Erholung führt zu Konzentrationsschwäche, chronischer Müdigkeit, Sekundenschlaf, Reizbarkeit, depressiven Verstimmungen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Muskelschmerzen, Zyklusstörungen und Fruchtbarkeitsproblemen, Verdauungstörungen, Infektanfälligkeit etc..
 

Behandlung

Wenn der Schlaf gestört ist sind regelmäßige Ruhezeiten, ausreichend Bewegung und frische Luft, ausreichend Licht am Tage, gesunde Ernährung und wenig Stimulanzien besonders wichtig.
Vorausgesetzt, dass keine organische Ursachen vorliegen, lassen sich die meisten Schlafstörungen  gut mit Akupunktur behandeln. Qi-Stagnationen werden hierbei aufgelöst, sogenanntes "Feuer" wird ausgeleitet und im Falle von Leere kann der entsprechende Meridian tonisiert werden. In chronischen Fällen kommen zusätzlich Phytotherapie oder Homöopathie zum Einsatz.

Letztes Update 23.10.2013 | Copyright© Heilpraktikerin Antje Streifler 2010 | Seite drucken: Schlafstörungen